Lisa Peters
Energiearbeit seit 1985

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Zeitschrift: Die Welt im Gespräch mit Paulo Coelho

Reiki als ultimative Wahrheit?

Die ultimative Wahrheit ist gefährlich, das gilt für Reiki wie auch für alles andere. Dazu möchte ich Ihnen einen Artikel vorstellen, der erschienen ist am 13. April 2004, in: DIE WELT

Warum der Schriftsteller Paulo Coelho für die Unesco arbeitet, und wie Wissenschaft und Spiritualität die Welt verbessern können von Norbert Lossau

Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho wurde durch den Bestseller "Der Alchimist" weltbekannt. Über das Verhältnis von Wissenschaft und Spiritualität sprach mit ihm Norbert Lossau.

Die Welt: In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Spiritualität zueinander?

Paulo Coelho: Menschen haben schon immer nach einem Sinn für ihr Leben gesucht. Und da gibt es im Wesentlichen drei Wege: Kunst, Wissenschaft und Religion. Wenn man sich etwa die Steinzeitmalereien in den Höhlen von Lascaux in Frankreich anschaut, dann ist das ja zum einen Kunst, es wird aber auch Wissenschaft und Technik in Gestalt von Pfeil und Bogen dargestellt, und die Intention der Zeichner war eine magische Beschwörung. Doch wenn sich Wissenschaft und Religion begegnen, dann drohen Schwierigkeiten. Spiritualität hat ja nichts damit zu tun, ob man an Gott glaubt oder nicht. Sondern es geht dabei um ein holistisches Bewusstsein. Im Mittelalter versuchte die Religion, die Wissenschaft zu dominieren. Berühmt ist das Beispiel Galileo Galileis, der seine wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentrum des Weltalls ist, verleugnen musste.
Im 20. Jahrhundert haben wir dann das Gegenteil erlebt - nämlich eine Diktatur der Wissenschaft, die uns erzählen will, dass sich die Welt nur aus wissenschaftlich beweisbaren Dingen zusammensetzt. Dadurch sind uns die Mystik und ein Teil unserer Seele verloren gegangen. Natürlich besteht dieser Tisch hier aus Atomen, das wissen wir. Doch es gibt auch Emotionen zwischen Ihnen und mir, die man nicht sehen kann. Und Emotionen spielen in unserer Welt eine sehr große Rolle. Wir sollten akzeptieren, was Shakespeare seinen Hamlet so klug sagen lässt: Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich die Philosophen träumen lassen.

Die Welt: Was bedeutet dies heute?

Coelho: Wir befinden uns an einer ganz wichtigen Weggabelung. Wenn wir Spiritualität als Religion begreifen, dann sind wir in Gefahr. Organisierte Systeme der Spiritualität nehmen dem Menschen die Verantwortung ab, sich wirklich auf die unsichtbare Welt einzulassen. Wenn wir aber den Reichtum des Universums und der Welt in uns akzeptieren, dann können wir respektvoll und friedlich miteinander leben. Die wichtigste Frage in unserem Leben lautet doch: Wer bin ich! Und ich habe darauf keine Antwort. Doch wenn man das akzeptiert, dann lässt sich der Horizont erweitern und das Leben wird reicher. In unserer Zeit werden sich immer mehr Menschen ihrer inneren Potenziale gewahr. Sie merken auch, dass man diese Dinge nutzen kann, ohne sie erklären zu können oder zu müssen. Vielleicht wird es ja in der Zukunft einmal ein gemeinsames Fundament von Wissenschaft und Spiritualität geben. Doch vorerst sollte man sie lieber voneinander trennen.

Die Welt: Können diese beiden Welten dennoch voneinander lernen, obwohl sie getrennt sind?

Coelho: Viele Wissenschaftler, die ich im Laufe meines Lebens kennen lernen durfte, sind faszinierende Menschen. Und zweifelsohne beeinflusst die Wissenschaft mein Leben. Ich habe erfahren, dass Forscher oft nicht sagen können, wie sie zu einer genialen Erkenntnis gelangt sind. Sie haben mir gesagt, da sei irgendetwas in ihnen vorgegangen, das sie selber nicht verstanden haben. Auch Wissenschaftler nutzen also Intuition oder haben, wie Carl Jung sagen würde, einen Zugang zur Anima Mundi, zur gemeinsamen Seele der Welt, in der alles mit allem zusammenhängt. Die Wissenschaft hilft uns dabei, die wichtigste aller Aufgaben zu leisten: Respektiere deinen Bruder. Denn schließlich können ihre Erkenntnisse etwa im Kampf gegen Krankheiten oder auch den Hunger Großes leisten.

Die Welt: Schafft die Wissenschaft also erst die Voraussetzung für ein spirituelles Leben, indem sie zunächst die elementaren Bedürfnisse der Menschen befriedigt.

Coelho: Ja, das stimmt. Wenn man nicht genug zu essen hat und keinen Platz zum Schlafen, dann beschränkt sich Spiritualität auf eine Flucht aus der Realität. Sowohl Kunst, Wissenschaft als auch Spiritualität sind letztlich darauf ausgerichtet, den Zustand der Welt zu verbessern. Die Grundbedürfnisse werden tatsächlich von der Wissenschaft befriedigt. Aber die Bedeutung der Spiritualität darf man nicht unterschätzen. Leider wird heute sehr oft versucht, einfache Antworten zu geben. In einer Welt, die voll von einfachen Antworten ist, in der Menschen in gute und schlechte eingeteilt werden, in der sowohl Wissenschaftler als auch spirituelle Führer für ihr Wirken kritisiert werden, müssen wir alle gemeinsam die Welt verbessern. Nonsens wäre es allerdings, wenn man versuchen wollte, mit einer mathematischen Formel die Existenz von Gott beweisen zu wollen.

Die Welt: Hat die Dominanz der Wissenschaft im 20. Jahrhundert die Spiritualität tatsächlich zurückgedrängt?

Coelho: Nicht wirklich. Zum Beispiel wurde in den früheren kommunistischen Ländern die Religion stark unterdrückt - dennoch war sie dort nicht tot. Nach dem Fall der Berliner Mauer kam die Religion im Osten Europas sofort wieder zurück. Ich gebe zu, dass die Wissenschaft durchaus den Zustand der Welt verbessert hat. Doch dass in diesem Zeitgeist die Spiritualität gering geschätzt wurde, hat mich nicht glücklich gemacht.

Die Welt: Wie durch Wissenschaft und Technik die Welt verbessert werden kann, leuchtet wohl zumindest im Prinzip den meisten Menschen ein. Doch wie kann Spiritualität die Welt verbessern?

Coelho: Weil uns die Spiritualität ein ethisches Bewusstsein schenkt. Wenn man es wirklich fühlt, dass es da ein Mehr gibt, dann widmet man sich auch den Menschen in seiner Umgebung mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit. Und das ist schließlich der einzige Weg, der uns auf diesem Planeten wirklich weiterbringen wird.

Die Welt: Sie besuchen seit vielen Jahren den Weltwirtschaftsgipfel, das World Economic Forum von Davos. Was bringt Ihnen das?

Coelho: Es ist wichtig, dass dort so viele verschiedene Strömungen und Ansichten aufeinander treffen. Da gibt es unzählige Möglichkeiten, Dinge zu besprechen, Standpunkte auszutauschen und zuzuhören. Das ist von größter Bedeutung. Man muss gerade dann miteinander reden, wenn es unterschiedliche Ansichten gibt.

Die Welt: Sie arbeiten in einem Unesco-Programm zur Spiritualität. Welche Rolle haben Sie da?

Coelho: Vorweg gesagt; ich bin kein spiritueller Führer, sondern ein Schriftsteller. Ich möchte in meinen Büchern darstellen, wie ich das Universum sehe. Doch vor einigen Jahren erkannte ich die ersten Anzeichen einer gefährlichen Intoleranz. Wir könnten in der Zukunft Probleme bekommen - nicht durch ein Aufeinanderprallen von verschiedenen Kulturen, sondern von Religionen. Es ist riskant, wenn zwei Seiten jeweils für sich in Anspruch nehmen, die ultimative Wahrheit zu kennen, und nicht mehr miteinander reden. Seitdem engagiere ich mich also in diesem Programm der Unesco. Ich spürte, dass es meine Verantwortung ist, an dieser Stelle einen Dialog zwischen den erschiedenen Parteien zu fördern. Man muss miteinander reden und diskutieren. Dabei geht es nicht darum, den anderen konvertieren zu wollen. Doch es muss möglich sein, sich gegenseitig zu respektieren. Meister Eckardt hat einmal etwas sehr Weises gesagt: "Achte Menschen, die versuchen die Wahrheit zu finden. Aber nehme dich in Acht vor Menschen, die sie gefunden haben."

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