Seminare für Reiki nach Dr. Mikao Usui, und bis zum 21. Reiki-Licht-Grad, Wochenendseminare:
Sa. u. So. ab 10 Uhr bis ca. 16 Uhr, je nach Teilnehmeranzahl.
Solange noch keine Anmeldungen vorliegen sind noch Terminänderungen möglich!
Ist Ihr Wunschtermin nicht dabei, fragen Sie doch bitte nach, ob noch weitere Termine geplant sind! Die Preise werden doppelt angezeigt, gelten aber immer für das ganze Seminar.
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Wir schulen auch in englischer Sprache, bitten Sie dazu um weitere
Informationen / We train in English language also. Please contact us for further
information.
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Anmeldung oder Frage per Mail
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Folgende Seminare finden demnächst in Stuttgart statt:
18./19. Sept. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 1. Grad,
09./10. Okt. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 2. Grad,
23./24. Okt. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 1. Grad,
20./21. Nov. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 1. Grad,
04. Dez. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 3. Grad - Meisterweihe, 05. Dez. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 4. Grad - Lehreinweisung,
11./12. Dez. 2010 Reiki nach Dr. Mikao Usui 2. Grad,
Termine für Reiki für Tiere auf Anfrage.
* Kinder unter 12 Jahren können nur mitmachen, wenn ein Elternteil mitmacht oder schon eingeweiht ist.
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Alle Grade nach Dr. Mikao Usui sind möglich ab 09:00 Uhr,
Dauer je nach Personenzahl, bis ca. 13:00 Uhr
jeweils in einer kleinen Gruppe bis ca. 4-7 Personen.
Reiki für Tiere, Termine nach Vereinbarung, basierend auf Mikao Usui ab 2. Grad
WE 09./10. Okt. 2010 Reiki für Tiere Voraussetzung 2. Grad,
Sa. ab 10.00 Uhr in der Reiki Schule Stuttgart, Forststr. 137,
Reiki in Theorie u. Praxis am Haustier
So. gemeinsame Abfahrt 10 Uhr Haltestelle Arndt-Spittastr.
oder ab 10.30 Uhr am Stall in Feuerbach, Reiki in Theorie u. Praxis am Pferd
Alle Grade, Sa. u. So. ab 10.00 Uhr,
Dauer je nach Personenzahl,
jeweils in einer kleinen Gruppe ca. 4-7 Personen.
Gleichermaßen für alle Lebewesen, für Mensch, Tier, Pflanze, gibt es eine
sanfte, natürliche, ganzheitliche Methode zur Entspannung, überliefert aus
Japan, genannt Reiki, sprich "ree ki", die durch ihre wohltuende Wirkung auch
die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen kann.
Die Anwendung und Praxis des Reiki kann auch als ein Weg der
Persönlichkeitsentwicklung betrachtet werden, den man für sich selber
beschreiten kann. Dabei ist es nicht religiös gebunden, man kann aber sagen es
kam auf dem christlichen Weg ins heutige Bewußtsein zurück, denn Reiki wurde
wieder entdeckt auf der Suche nach einer Antwort darauf, warum es Christus
möglich war zu Heilen.
Interessant ist: seit März 2004 ist Geistiges Heilen mit Reiki vom
Bundesverfassungsgericht mit einem Grundsatzurteil auch in Deutschland erlaubt.
Reiki ist bestens geeignet zur begleitenden Therapie bei medizinischer
Behandlung, es kann ein Gefühl von innerem Frieden, Wärme und Geborgenheit
vermitteln, das als sehr wohltuend empfunden wird. Außerdem wirkt es meist
schmerzlindernd, wahrscheinlich durch die entspannende Wirkung. Die
Überlieferung sagt: "Reiki ist eine wieder entdeckte und weitergegebene 2500
Jahre alte Praxis, universelle Lebensenergie durch Auflegen der Hände
weiterzuleiten."
Behandlung oder Selbstbehandlung, beides vermittelt die Aufnahme von Energie in
den Körper, unabhängig von Glaube oder Weltanschauung.
Durch die so genannten traditionellen „Einweihungen“ zum Praktizierenden kann
ein Mensch seine Fähigkeit zur bedingungslosen Liebe steigern, die als
wichtigstes geistiges Ziel gilt. Man stellt sich damit in Demut, dem
Mitmenschen, als Kanal, für die Energie, zur Verfügung, die zu tiefer
Entspannung führen kann. Damit können im Inneren die Kräfte angeregt werden die
der Körper braucht, um sich zu regenerieren, sei es auf geistiger, seelischer
oder körperlicher Ebene. Reiki kann keine Heilung versprechen und will keine
neue Religion sein, aber es kann eine Praxis vermitteln, wie man seinen
Mitmenschen mit Mitgefühl begegnen kann. Ein Mensch der Liebe erfährt, wird in
seiner Seele Heil, wenn die Seele heil ist, hat der Körper die besten
Möglichkeiten zu gesunden.
Ich lehre Reiki im 1. + 2. GRAD, oder MEISTER und LEHRER, es ist für jede/n
leicht zu erlernen und anzuwenden. Darüber hinaus biete ich an, die Lichtgrade
5./6. oder 7./8. Grad zu erlehrnen, die aber nicht mehr zum System von Mikao
Usui, wohl aber zu Reiki zählen. Sie können bei mir darin eingewiesen werden,
wie man am besten Tiere behandelt, oder das System des Kundalini Reiki erlernen.
In der Reiki Schule von Lisa Peters in Stuttgart lernen Sie alles über geistiges
Heilen mit Reiki. Reiki-Kurse u. -Fernlehrgänge. Reiki-Kontakte.
Kartenlege-Kurse. Wir bieten Ihnen alles zu Reiki: auch gravierte Gläser mit
Energieymbolen. Eine eigene Praxis und Seminarräumlichkeiten, auch für Ihre
eigene Veranstaltung im kleinen Rahmen. Fordern Sie entsprechende Infos an.
Falls Sie noch Fragen haben, können Sie hier mit mir Kontakt aufnehmen, E-Mail
oder über Tel. 0711 - 500 02 02
Reiki (sprich Reeki) sagt man, ist eine uralte Praxis, die Selbstheilungs-kräfte
anzuregen, gefunden und wieder entdeckt in 2500 Jahre alten tibetischen Sutras,
Ende des 19.Jahrhunderts. Es kann eine neutrale Kraft vermitteln, unabhängig von
Glaube und Weltanschauung. Reiki von Mikao Usui in Japan wiederentdeckt, wird
dort bis heute in Reiki-Kliniken angewendet. Inzwischen wird Reiki weltweit von
Millionen Menschen privat und inzwischen auch immer mehr in Kliniken und
Gesundheitseinrichtungen praktiziert und gelehrt. Usui-Reiki wird in drei Graden
vermittelt.
REIKI ist das japanische Wort für universelle Lebensenergie. Es ist die neutrale
unsichtbare, aber spürbare Energie, die uns alle umgibt, durch uns hindurch
fließt und im Kern jedes Lebewesens existiert. Es heißt, Reiki ist eine
einfache, natürliche und zugleich wirkungsvolle Methode zur Übertragung der
universellen Lebensenergie "Rei" in die Körper von Lebewesen zur Stärkung des
individuellen Energiepotentials "Ki". In allen Kulturen bekannt, z.B. als Chi in
China, Prana in Indien, Od bei den Germanen und wird in jüngster Zeit durch die
Biophysik nachgewiesen und als Bioenergie bezeichnet.
REIKI wird durch das Auflegen der Hände kanalisiert und kann für sich selbst und
für andere Menschen und Lebewesen zur Verfügung gestellt werden. Dabei fließt
die universelle Lebensenergie verstärkt zum Reiki-Empfänger und entfaltet ihre
multidimensionale Wirkung, auf allen Ebenen.
Für die Wirkungsweise bestimmt unerheblich, aber vielleicht interessant: Es soll
über die, in direkter Nachfolge stehenden Reiki- Großmeister Dr. Hayashi, Hawayo
Takata und Phyllis Lei Furumoto sowie die anderen zwanzig Großmeister der
vierten Generation schließlich in die westliche Welt gekommen sein, wo es heute
von traditionell eingeweihten Reiki-Meistern weitergegeben wird. Nachprüfbar ist
dies aber nicht. Es ist für die Wirkung aber sicher unerheblich.
Reiki ist für jeden leicht zu erlernen und anzuwenden. Im Altertum waren
derartige Methoden übrigens streng geheim gehalten worden und nur ganz wenigen
"Eingeweihten" zugänglich.
Noch Heute wird man in Reiki sozusagen "eingeweiht".
REIKI kann auch von einem Reiki-Praktizierenden ab dem 2. Reiki-Grad, als
Fern-REIKI zur Verfügung gestellt werden.
Schadstoffe und Belastungen in Luft und Nahrung, sowie Probleme in Erziehung,
Beruf oder Partnerschaft werden teilweise ungenügend verarbeitet und können sich
ablagern in Form von Schlacken und Ungleichgewichten im körperlichen, seelischen
oder geistigen Bereich. Das kostet uns sehr viel Kraft und die natürlichen
Energiekreisläufe können beeinträchtigt werden. Genau an diesen Schwachstellen
(Blockaden), also an der Ursachenebene setzt Reiki an.
Reiki selbst kann nicht heilen und ersetzt keinen Arztbesuch, kann aber soviel
Bewußtheit schaffen und den Körper in der Weise energetisch harmonisieren, daß
er seine individuellen Selbstheilungskräfte besser entfalten kann.
Dieses wiederum kann vielerlei unterstützen:
- Körper und Geist können gleichermaßen geklärt und gekräftigt werden
- das Immunsystem kann gestärkt werden
- durch tiefe Entspannung können Streß und Ängste abgebaut werden
- Blockaden können gelöst werden
- Verspannungen, verhärtete Verhaltensmuster und Denkstrukturen können bewußt
gemacht und gelöst werden
- es können therapeutische und medizinische Maßnahmen unterstützt werden
- der Körper kann von Stoffwechselschlacken und Giften gereinigt werden, deshalb
sollten Sie unbedingt Ihren behandelnden Arzt über die Reiki-Anwendungen
informieren, denn es könnten z.B. auch Medikamente schneller wieder ausgeführt
werden.
REIKI kann aber auch akute Beschwerden auf ihren Höhepunkt, latent vorhandene
zum Ausbruch und schon länger währende in ein akutes Stadium bringen, wenn es
den Empfängern dient.
REIKI kann sowohl sanfte, als auch heftige Reaktionen auslösen. Es geschieht
immer das, was für jeden richtig und wichtig ist, um dauerhaft Gesundheit zu
erlangen und zu erhalten.
REIKI ist vollkommen ungefährlich und paßt sich immer den natürlichen
Bedürfnissen, der Empfänger an. Auch Säuglinge, schwangere, ältere, geschwächte,
schwerkranke Menschen können REIKI unbedenklich erhalten.
REIKI fließt immer in dem Maß und direkt dorthin, wo die Energie gebraucht wird.
Universelle Lebensenergie enthält Grundinformationen für die Funktionen der
einzelnen Körperzellen. Durch ihre Einwirkung werden Resonanzen in den Zellen
angeregt, die zur Aktivierung der Zellfunktionen führen können.
Reiki kann eine geeignete Energiezufuhr bewirken, indem wir versuchen die
universelle Lebensenergie zu konzentrieren und gezielt anzuwenden. Die Anwender
von Reiki stellen sich als Kanal für die universelle Lebensenergie den
Mitmenschen zur Verfügung.
Damit kann ein Prozeß eingeleitet werden, der über verschiedene Phasen, wie
Entspannung und Gelassenheit zu größerer Leistungsfähigkeit und höherer
Bewußtheit führen kann. Schritt für Schritt können wir immer mehr von der in uns
selbst wohnenden Weisheit und Kraft erschließen. Das Leben kann leichter
empfunden werden, Verdrängtes und Hemmendes kann aufgearbeitet werden und kann
uns somit nicht mehr belasten.
Reiki kann auf natürliche Weise stufenweise aufbauend wirken, von innen heraus,
auf der körperlichen, der seelischen und der geistigen Ebene, also ganzheitlich.
Reiki wird auf angenehm sanfte Weise zumeist als strömende Wärme oder Kribbeln
empfunden.
Es kann auf ein persönliches Wachstum einwirken, das von innen heraus entstehen
kann. Auf diesem Wege wird ein körperliches, seelisches und geistiges
Wohlbefinden gefördert und die Selbstheilungskräfte werden angeregt.
Ich gehe einmal im Idealfall davon aus, daß Sie von einem Reiki -
Praktizierenden behandelt werden, der sich wie ich selber, einige Grundregeln
auferlegt.
Reiki - Praktizierende sind keine Heiler, sie heilen nicht, sondern sind
lediglich "Kanal" für die universelle Lebensenergie und können REIKI, verstärkt
zur Verfügung stellen.
Reiki - Praktizierende sind keine psychologischen Therapeuten und wenden keine
psychotherapeutischen Methoden an.
Reiki - Praktizierende stellen keine Krankheiten fest. Sie analysieren und
diagnostizieren nicht und verschreiben oder empfehlen keine Medikamente oder
Heilmittel.
Reiki - Praktizierende können keine Heilung oder Linderung von Beschwerden
versprechen, sondern sind ohne Absicht und vertrauen den selbstbestimmten,
individuellen Prozessen und Phasen jedes Lebewesens.
Reiki - Praktizierende manipulieren und überreden nicht, sondern achten und
respektieren den freien Willen, die Lebensweise und den persönlichen Glauben
aller Empfänger.
Reiki - Praktizierende sind diskret und gewähren den Reiki-Empfängern ihr
Schweigen gegenüber Dritten, über alle persönlichen Gespräche und Informationen,
die während der Reiki-Zeit ausgetauscht wurden.
Reiki - Praktizierende sind auf Wunsch gerne bereit mit Ärzten und
Heilpraktikern zusammenzuarbeiten um sie, als ganzheitlich energetische
Bereicherung in ihrer Klinik oder Praxis, zu begleiten und zu ergänzen.
Dieser Begriff steht im Gegensatz zu einem nichtganzheitlichen Heilen, wenn es
überhaupt so etwas gibt. Die traditionelle Medizin ist es, deren Heilen wir als
nichtganzheitlich ansehen. Genau gefolgert bedeutet das, daß es -jedenfalls bei
vielen Verfahren - gar nicht nur um Heilung geht. Wenn der Chirurg eine
Wucherung herausschneidet, wird die Wirkung beseitigt, nicht aber die Ursache.
Beim ganzheitlichen Ansatz sollte die Ursache aufgelöst werden, damit sich die
Gesundheit von selbst wiederherstellt. Wenn gegen Schmerzen ein Schmerzmittel
verabreicht wird, hören die Schmerzen auf, kehren aber wieder, wenn die Wirkung
des Mittels nachläßt, weil die Ursache nicht behoben ist. Es ist nicht unbedingt
leichter, die Ursache aufzulösen, sondern oft viel schwerer und meist auch
langwieriger. Selbstverständlich ist eine operative oder medikamentöse Maßnahme
unbedingt angezeigt, wenn Gefahr für das Leben, auch durch Folgeschäden der
akuten Krankheit, besteht. Überhaupt soll hier die traditionelle Medizin
keinesfalls als unnötig bezeichnet werden. Es geht wirklich nur um die
Krankheiten, die anders behandelt werden können. In jedem Fall muß aber erst der
Arzt konsultiert werden. Wenn hier von der traditionellen Medizin die Rede ist,
so soll damit nicht behauptet werden, alle studierten Ärzte würden
Symptomunterdrückung statt echter Heilung praktizieren. Es gibt eine ganze
Anzahl von Ärzten, die sich von natürlichen Methoden in bestimmten Fällen
bessere Ergebnisse versprechen.
Was ist der Unterschied zwischen einem lebenden menschlichen Körper und einer
Leiche? Das ist die Kardinalfrage. Eine Leiche zerfällt in relativ kurzer Zeit,
ein lebender Körper aber nicht. Warum? Den Körper umgibt ein Energiefeld,
gewöhnlich als Ätherkörper bezeichnet. Dieser wird als Teil des Astralkörpers
angesehen, der die Emotionen enthält. Störungen im emotionalen Bereich bringen
die Energien in Unordnung und somit auch schließlich den physischen Körper. Die
sehr hochfrequenten Energieschwingungen des Ätherkörpers zwingen die Moleküle,
sich so zu formieren, daß der Körper erhalten bleibt. Wenn in diesem
feinstofflichen Körper alles in Ordnung ist, ist der physische Körper gesund,
denn er ist sein grobstoffliches Ebenbild. Woher aber wissen die Energien des
Ätherkörpers, in welche Richtung sie wirken müssen? Sie bauen sich nach einem
übergeordneten Körper auf, den man als den Kausal- oder Mentalkörper bezeichnet.
Hier finden sich die Gedanken, das gesamte Denken sowie auch der Bauplan für den
physichen Körper. Falsches Denken bringt nun wieder Störungen im Astral- und
Energiekörper hervor, die schließlich auf den physischen Körper durchschlagen.
Ein Beispiel für falsches Denken sind Minderwertigkeitskomplexe oder
Überheblichkeit. Nach unserer Auffassung haben alle Menschen den gleichen Wert
oder religiös ausgedrückt: Gott liebt alle seine Kinder gleich. Der Gedanke
eines geringeren oder höheren Wertes ist also falsch. Er bewirkt eine Störung im
Astralkörper. Abgesehen von der erheblichen Einschränkung der Lebensqualität
bewirkt dieses Gefühl auch eine Minderung im Energiefluß oder - wie wir das
gerne nennen - eine Blockade. Entsteht daraus irgendwann eine physische
Erkrankung, wird sie nach einer Unterdrückung durch Chemie oder Operation bald
wiederkehren, da die Ursache nicht beseitigt ist.
In diesem Fall müßte ein Beratungsgespräch stattfinden, das dem
Betreffenden seine Gleichwertigkeit mit allen Menschen aufzeigt. Hat er dies nun
verstanden, ist leider noch nicht alles behoben. Sein Unterbewußtsein meldet
ihm: Wer weiß ob das stimmt? Die anderen sind doch besser, schöner, fleißiger,
begehrter, angesehener oder umgekehrt. Dem Unterbewußtsein reicht es nicht, wenn
solche Dinge logisch begründet werden, denn es versteht diese Sprache nicht. Es
versteht aber Bilder und kann auch Farben aufnehmen. Es gilt nun, mit
entsprechenden Techniken, Bildern oder auch mit Farbenergien das Unterbewußtsein
zu beeindrucken, damit es umprogrammiert wird. Dazu gibt es eine Reihe
Möglichkeiten. Einige davon sind: Kinesiologische Mittel, mit Bachblüten oder
Farbenergien, wie sie das Farbfoliensystem Verana und Aura-Soma zur Verfügung
stellen.
Auch Kristallenergien wirken in diese Richtung, in gewissem Sinn auch die
Homöopathie. Bei all diesen Verfahren ist es jedoch äußerst wichtig, daß man
genau die richtige Schwingung findet. Gerade über die Anwendung von Kristallen
finden sich zahlreiche Bücher mit Angaben, welcher Kristall bei welcher
Erkrankung hilft. Wenn aber jemand unter Kopfschmerzen leidet und in einem Buch
liest, daß da beispielsweise ein Azurit hilfreich sei, dann mag dies bei einem
Menschen zugetroffen haben, bei dem die Kopfschmerzen von einer ganz anderen
Ursache herrührten als bei ihm. Schließlich kann ja die Ursache - wie wir
gesehen haben - sowohl im Astral- oder Emotionalkörper liegen wie auch im
Kausalkörper. Und innerhalb dieser Ebenen gibt es wieder die verschiedensten
Ursachen, die zu Kopfschmerzen führen können. So mag Azurit einem Menschen bei
Kopfschmerzen geholfen haben und bei einem anderen wirkungslos sein. Es gilt,
genau den richtigen Kristall oder genau die richtige Farbschwingung zu finden.
Der denkende Verstand ist da hoffnungslos überfordert.
Hier kann man mit Hypnose oder dem Pendel arbeiten. Dabei wird das
Unterbewußtsein direkt angezapft. Dieses hat im Gegensatz zum Bewußtsein die
Möglichkeit, das Überbewußtsein, also den sog. Göttlichen Funken in uns, zu
kontaktieren. Wir erhalten dann - viel Erfahrung oder eine zuverlässige
Pendelfähigkeit und die nötige Praxis vorausgesetzt - ein Ergebnis, mit dem man
die passenden Mittel finden kann. Die Homöopathie benutzt den Verstand, die
Logik, um die passenden Mittel herauszufinden. Aber wieviel Erfahrung und Wissen
ist nötig, um hier wirklich gute Ergebnisse zu erhalten!
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die weder den denkenden Verstand,
noch das Unterbewußtsein bemüht, sondern die im menschlichen Gesamtsystem
vorhandene Weisheit nutzt, um Heilerfolge zu erzielen:
Das ist Reiki. Die Methode ist so einfach, daß jedes Kind sie erlernen kann. Der
Anwender, der sich als Kanal für universelle Lebensenergie dem Mitmenschen zur
Verfügung stellt, kann die Energie in den Ätherkörper vermitteln, indem er auf
oder unmittelbar über dem physischen Körper die Hände auflegt und einfach
Energie einfließen läßt. So kann er durch die gegebene zusätzliche Energie die
Blockaden im Astralkörper unmittelbar ausgleichen. Er kann darauf vertrauen, daß
die Energien an die richtige Stelle fließen, weil der Bauplan des physischen
Körpers schon im Kausalkörper vorgezeichnet ist. Es ist also nicht möglich,
durch die Energiezufuhr im Körper Schaden anzurichten.
Schon im ersten Reiki-Kurs kann man lernen, wo man die Hände am besten auflegt
und, wie man sich schützt, damit keine eigene Energie abgegeben wird, wenn man
andere behandelt. Selbst bei den Handpositionen kann man keine Fehler machen,
weil die Energie von selbst zuerst zu den schwächsten Stellen fließt. Im 2.
Reikigrad kann man dann zusätzlich eine Technik erlernen, die es ermöglicht, auf
den Mental- oder Kausalkörper einzuwirken.
Bei einem Vergleich von Reiki mit anderen alternativen Methoden muß man die hohe
Wirksamkeit verbunden mit größter Einfachheit hervorheben. Es kommt noch etwas
hinzu: Reiki ist nicht nur eine Praxis für die Behandlung anderer, sondern auch
für sich selbst, und es hat erhebliche Auswirkungen auf die eigene
Weiterentwicklung oder Evolution. Nach vielen Erfahrungen kann ein Reiki-Seminar
manchmal mehr bewirken als Jahre der normalen Weiterentwicklung unter den
Erfahrungen des Lebens. Kein Wunder also, es kann sein, daß die Teilnehmer sich
nach einem Seminar wesentlich besser fühlen, froher sind, bewußter leben und die
Dinge richtiger sehen. Das wird nicht nur erreicht durch verbale Vermittlung von
Wissen, sondern auch durch die Einweihungen, die einen unmittelbaren Anschluß an
das Göttliche in unserem Hohen Selbst bewirken sollen.
Der Aufbau des Körpers:
Kausal-, Mental- oder Ideenkörper | Astral- oder Emotionalkörper |
physischer Körper
Hier ein paar Stimmen, die nicht meine persönliche Meinung wiederspiegeln,
sondern in der Fachpresse veröffentlicht wurden. Ich übernehme ausdrücklich
keine Garantie für die wahrheitsgemäßen Aussagen. Doch würde man davon ausgehen,
daß nur ein Bruchteil davon stimmt, was hier über Reiki geschrieben wurde, lohnt
es sich schon, sich damit näher zu beschäftigen. Aber lesen Sie selbst:
Immer mehr Personen in medizinischen und pflegerischen Berufen, erlernen Reiki
nach Dr. Usui und integrieren es in ihr privates und berufliches Leben. Weltweit
haben Ärzte und Patienten, bereits sehr gute Erfahrungen mit Reiki gemacht und
arbeiten erfolgreich mit Reiki-Praktizierenden zusammen.
Auszüge aus Fach-Presseartikeln:
-Satyam S. Kathrein, Reiki-Meister und Buchautor hat die Vision vieler
Reiki-Praktizierender in einigen Kliniken in die Tat umgesetzt. Als Mitgründer
des Vereins "Reiki Foundation" hat er zusammen mit anderen, zuerst in der
Julius-Hackethal-Klinik, diese neue begleitende Therapieform, vor allem mit
Krebspatienten in Begleitung der Ärzte umgesetzt und ebenso in Kliniken in
München, Berlin und Hamburg bereits mit Erfolg und weiterhin starkem Interesse
von Seiten der Klinikleitungen und den Patienten.
-Wie in vielen Krankenhäusern in den USA hält Prof. Dr. Oz, leitender
Herzspezialist am Presbytarian Hospital, New York, Reiki für eine wichtige
Komplementärmedizin. Mit großem Erfolg setzt er Reiki während Operationen am
offenen Herzen und bei Herztransplantationen im Operationssaal ein. -"Die
Medizin der Zukunft ist die Energie-Medizin" Andrew Weil, Arzt und Vorreiter der
neuen Medizin in den USA. -In verschiedenen Kliniken in Minsk, Russland,
behandeln Reiki-Therapeuten verstrahlte Tschernobyl-Kinder. Schon nach kurzer
Zeit konnten sie wieder die Nacht durchschlafen, Schmerzen wurden gelindert und
es traten kaum Begleiterscheinungen während der Chemotherapie auf.
-Einem 40-jährigen Schlosser war Blasenkrebs mit mehreren Metastasen
diagnostiziert worden. Ein Operationstermin war bereits angesetzt, als der Mann
zu einem Reiki-Meister fand. Er bekam zwei Kontakt- und vier Fernbehandlungen.
"Nach vierzehn Tagen", erklärt der Reiki-Meister, "waren Geschwulst und
Metastasen nicht mehr feststellbar". Die Operation wurde abgesagt. -Ein Mitglied
von Terra Humanica Reiki, wird gemeinsam mit einem Krankenhausseelsorger, der
ebenfalls THR angehört in der Schmerztherapie eingesetzt.
-Einer Reiki-Meisterin ist vom Chefarzt einer Wuppertaler Frauenklinik
bescheinigt worden, daß sie die üblichen Nebenwirkungen der Chemotherapie bei
einer Krebskranken "außerordentlich" dämpfte. Bei der Patientin, einer
63-jährigen Hausfrau, war ein doppelseitiges Mamakarzinom, mit
Lymphknotenbefall, festgestellt worden. Nach einer brusterhaltenden Operation
erhielt sie drei Jahre lang aggressive Chemotherapien und Kobalt-Bestrahlungen.
Durch die Reiki-Unterstützung kam es bei Frau X. nicht zu einem solchen
Haarausfall, wie bei den im gleichen Zeitraum mit der gleichen Therapie
behandelten Patientinnen ohne Reiki. Auch die gute psychische Verarbeitung und
das positive Lebensgefühl trotz der schweren Erkrankung, wurden als ebenfalls
positive Wirkung festgestellt.
-Bei einem 51-jährigen Geisteswissenschaftler war ein Tumor in der Speiseröhre
festgestellt worden. Kurz vor der geplanten Operation ließ er sich zwei Wochen
lang zweimal täglich Reiki geben. "Von Tag zu Tag besserte sich sein Zustand
daraufhin", berichtet die Reiki-Meisterin Frau H., "seine Erstickungsanfälle
nahmen ab". Beim OP-Termin war der Tumor nicht mehr nachweisbar. Die Ärzte
vermuteten eine Fehldiagnose.
-In einem Krankenhaus auf der Nordseeinsel Helgoland kümmert sich ein
Reiki-Praktizierender um Patienten - gebilligt und anerkannt von der ärztlichen
Leitung. Wöchentlich unterstützt er zwei bis drei Patienten, in der Regel
jeweils viermal, doch täglich nicht mehr als drei Patienten. Seine Vorgängerin,
eine Reiki-Meisterin erhielt von der leitenden Ärztin ein schriftliches Lob in
der hervorgeht, daß ihre geleistete Arbeit eine sinnvolle Ergänzung zum
schulmedizinisch ausgerichteten Therapiekonzept der Klinik war.
-Dr. David Guilloin, Krebsarzt am Marin County Hospital, Kalifornien: "Wir
stellen in unserer Praxis den gegenwärtigen Erkenntnisstand der Medizin bereit,
aber Heilung ist ein multidimensionaler Vorgang. Ich unterstütze die Idee, daß
es ein Heilungspotential gibt, das sich auf die Benutzung von Reiki-Energie
stützt.
Auszugs-Quellen:
-"Reiki Projekt Info" von S. Kathrein von Reiki Foundation, München
-"Der Heiler" vom Dachverband für geistiges Heilen (DGH e.V.)
-"Reiki Magazin" vom J. Kindler Verlag, Berlin
Die ultimative Wahrheit ist gefährlich, das gilt für Reiki wie auch für alles
andere. Dazu möchte ich Ihnen einen Artikel vorstellen, der erschienen ist am
13. April 2004, in: DIE WELT
Warum der Schriftsteller Paulo Coelho für die Unesco arbeitet, und wie
Wissenschaft und Spiritualität die Welt verbessern können von Norbert Lossau
Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho wurde durch den Bestseller "Der
Alchimist" weltbekannt. Über das Verhältnis von Wissenschaft und Spiritualität
sprach mit ihm Norbert Lossau.
Die Welt: In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Spiritualität
zueinander?
Paulo Coelho: Menschen haben schon immer nach einem Sinn für ihr Leben gesucht.
Und da gibt es im Wesentlichen drei Wege: Kunst, Wissenschaft und Religion. Wenn
man sich etwa die Steinzeitmalereien in den Höhlen von Lascaux in Frankreich
anschaut, dann ist das ja zum einen Kunst, es wird aber auch Wissenschaft und
Technik in Gestalt von Pfeil und Bogen dargestellt, und die Intention der
Zeichner war eine magische Beschwörung. Doch wenn sich Wissenschaft und Religion
begegnen, dann drohen Schwierigkeiten. Spiritualität hat ja nichts damit zu tun,
ob man an Gott glaubt oder nicht. Sondern es geht dabei um ein holistisches
Bewusstsein. Im Mittelalter versuchte die Religion, die Wissenschaft zu
dominieren. Berühmt ist das Beispiel Galileo Galileis, der seine
wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentrum des Weltalls ist,
verleugnen musste.
Im 20. Jahrhundert haben wir dann das Gegenteil erlebt - nämlich eine Diktatur
der Wissenschaft, die uns erzählen will, dass sich die Welt nur aus
wissenschaftlich beweisbaren Dingen zusammensetzt. Dadurch sind uns die Mystik
und ein Teil unserer Seele verloren gegangen. Natürlich besteht dieser Tisch
hier aus Atomen, das wissen wir. Doch es gibt auch Emotionen zwischen Ihnen und
mir, die man nicht sehen kann. Und Emotionen spielen in unserer Welt eine sehr
große Rolle. Wir sollten akzeptieren, was Shakespeare seinen Hamlet so klug
sagen lässt: Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich die
Philosophen träumen lassen.
Die Welt: Was bedeutet dies heute?
Coelho: Wir befinden uns an einer ganz wichtigen Weggabelung. Wenn wir
Spiritualität als Religion begreifen, dann sind wir in Gefahr. Organisierte
Systeme der Spiritualität nehmen dem Menschen die Verantwortung ab, sich
wirklich auf die unsichtbare Welt einzulassen. Wenn wir aber den Reichtum des
Universums und der Welt in uns akzeptieren, dann können wir respektvoll und
friedlich miteinander leben. Die wichtigste Frage in unserem Leben lautet doch:
Wer bin ich! Und ich habe darauf keine Antwort. Doch wenn man das akzeptiert,
dann lässt sich der Horizont erweitern und das Leben wird reicher. In unserer
Zeit werden sich immer mehr Menschen ihrer inneren Potenziale gewahr. Sie merken
auch, dass man diese Dinge nutzen kann, ohne sie erklären zu können oder zu
müssen. Vielleicht wird es ja in der Zukunft einmal ein gemeinsames Fundament
von Wissenschaft und Spiritualität geben. Doch vorerst sollte man sie lieber
voneinander trennen.
Die Welt: Können diese beiden Welten dennoch voneinander lernen, obwohl sie
getrennt sind?
Coelho: Viele Wissenschaftler, die ich im Laufe meines Lebens kennen lernen
durfte, sind faszinierende Menschen. Und zweifelsohne beeinflusst die
Wissenschaft mein Leben. Ich habe erfahren, dass Forscher oft nicht sagen
können, wie sie zu einer genialen Erkenntnis gelangt sind. Sie haben mir gesagt,
da sei irgendetwas in ihnen vorgegangen, das sie selber nicht verstanden haben.
Auch Wissenschaftler nutzen also Intuition oder haben, wie Carl Jung sagen
würde, einen Zugang zur Anima Mundi, zur gemeinsamen Seele der Welt, in der
alles mit allem zusammenhängt. Die Wissenschaft hilft uns dabei, die wichtigste
aller Aufgaben zu leisten: Respektiere deinen Bruder. Denn schließlich können
ihre Erkenntnisse etwa im Kampf gegen Krankheiten oder auch den Hunger Großes
leisten.
Die Welt: Schafft die Wissenschaft also erst die Voraussetzung für ein
spirituelles Leben, indem sie zunächst die elementaren Bedürfnisse der Menschen
befriedigt.
Coelho: Ja, das stimmt. Wenn man nicht genug zu essen hat und keinen Platz zum
Schlafen, dann beschränkt sich Spiritualität auf eine Flucht aus der Realität.
Sowohl Kunst, Wissenschaft als auch Spiritualität sind letztlich darauf
ausgerichtet, den Zustand der Welt zu verbessern. Die Grundbedürfnisse werden
tatsächlich von der Wissenschaft befriedigt. Aber die Bedeutung der
Spiritualität darf man nicht unterschätzen. Leider wird heute sehr oft versucht,
einfache Antworten zu geben. In einer Welt, die voll von einfachen Antworten
ist, in der Menschen in gute und schlechte eingeteilt werden, in der sowohl
Wissenschaftler als auch spirituelle Führer für ihr Wirken kritisiert werden,
müssen wir alle gemeinsam die Welt verbessern. Nonsens wäre es allerdings, wenn
man versuchen wollte, mit einer mathematischen Formel die Existenz von Gott
beweisen zu wollen.
Die Welt: Hat die Dominanz der Wissenschaft im 20. Jahrhundert die Spiritualität
tatsächlich zurückgedrängt?
Coelho: Nicht wirklich. Zum Beispiel wurde in den früheren kommunistischen
Ländern die Religion stark unterdrückt - dennoch war sie dort nicht tot. Nach
dem Fall der Berliner Mauer kam die Religion im Osten Europas sofort wieder
zurück. Ich gebe zu, dass die Wissenschaft durchaus den Zustand der Welt
verbessert hat. Doch dass in diesem Zeitgeist die Spiritualität gering geschätzt
wurde, hat mich nicht glücklich gemacht.
Die Welt: Wie durch Wissenschaft und Technik die Welt verbessert werden kann,
leuchtet wohl zumindest im Prinzip den meisten Menschen ein. Doch wie kann
Spiritualität die Welt verbessern?
Coelho: Weil uns die Spiritualität ein ethisches Bewusstsein schenkt. Wenn man
es wirklich fühlt, dass es da ein Mehr gibt, dann widmet man sich auch den
Menschen in seiner Umgebung mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit. Und das ist
schließlich der einzige Weg, der uns auf diesem Planeten wirklich weiterbringen
wird.
Die Welt: Sie besuchen seit vielen Jahren den Weltwirtschaftsgipfel, das World
Economic Forum von Davos. Was bringt Ihnen das?
Coelho: Es ist wichtig, dass dort so viele verschiedene Strömungen und
Ansichten aufeinander treffen. Da gibt es unzählige Möglichkeiten, Dinge zu
besprechen, Standpunkte auszutauschen und zuzuhören. Das ist von größter
Bedeutung. Man muss gerade dann miteinander reden, wenn es unterschiedliche
Ansichten gibt.
Die Welt: Sie arbeiten in einem Unesco-Programm zur Spiritualität. Welche Rolle
haben Sie da?
Coelho: Vorweg gesagt; ich bin kein spiritueller Führer, sondern ein
Schriftsteller. Ich möchte in meinen Büchern darstellen, wie ich das Universum
sehe. Doch vor einigen Jahren erkannte ich die ersten Anzeichen einer
gefährlichen Intoleranz. Wir könnten in der Zukunft Probleme bekommen - nicht
durch ein Aufeinanderprallen von verschiedenen Kulturen, sondern von Religionen.
Es ist riskant, wenn zwei Seiten jeweils für sich in Anspruch nehmen, die
ultimative Wahrheit zu kennen, und nicht mehr miteinander reden. Seitdem
engagiere ich mich also in diesem Programm der Unesco. Ich spürte, dass es meine
Verantwortung ist, an dieser Stelle einen Dialog zwischen den erschiedenen
Parteien zu fördern. Man muss miteinander reden und diskutieren. Dabei geht es
nicht darum, den anderen konvertieren zu wollen. Doch es muss möglich sein, sich
gegenseitig zu respektieren. Meister Eckardt hat einmal etwas sehr Weises
gesagt: "Achte Menschen, die versuchen die Wahrheit zu finden. Aber nehme dich
in Acht vor Menschen, die sie gefunden haben."
Hier noch zu guter Letzt ein paar eigene Worte:
Ist das Gegenmittel bei Depression bald entdeckt?
Ein neuartiger Glücksvirus verbreitet sich epidemieartig über ganz Deutschland.
Deklaration: Höchst ansteckend! Wer sich ansteckt, wird süchtig,
Entzugserscheinungen konnten bisher nicht getestet werden. Versuchsreihen laufen
an, bis jetzt sind noch keine Gegenmittel erwünscht. Die Bevölkerung ist
aufgerufen, sachdienliche Hinweise und Erfahrungen mitzuteilen, Belohnung!
Unmöglich, kaum zu glauben, kann nicht sein, denken Sie? Wenn ich Ihnen jetzt
sagen würde, statt Glücksvirus wären es Pocken oder Ebola, wäre es einfacher zu
glauben, oder?
Warum glaubt man schlechte Nachrichten sofort?
So einfach scheint es also nicht zu sein und wie bestimmt schon abertausend mal,
wieder einmal der Wunsch: das Glück müßte man kaufen können. Aber wir alle haben
schon einmal gehört, Gefühle bekommt man nur geschenkt, die wahren, tiefen,
ehrlichen, aber wie und woher? Sie wissen es nicht? Es könnte sein, daß Sie dann
vergeblich warten, oder ... ... Sie fangen an sie auszusäen.
Wie das gehen soll? Sie sagen, Sie haben niemals Dank ernten können für Ihren
Einsatz, wenn Sie versucht haben, anderen zu ein wenig mehr Glück zu verhelfen,
schon gar nicht von dem, dem Sie eigentlich helfen wollten?
Sie wollen mir aber jetzt nicht sagen, Sie wollten doch einen Handel daraus
machen ..., oder?
Sie wissen es doch auch ganz genau, wahre ehrliche Gefühle bekommt man nur
geschenkt und man kann sie auch nur verschenken aus tiefem Herzen, ohne etwas
dafür zu fordern oder zu erwarten, denn sonst wären sie ja kein Geschenk. Aus
Liebe heraus einfach nur um dem anderen eine Freude zu machen, wie damals, als
wir noch ganz klein waren und unserer Mutti das Gänseblümchen mit unserer
kleinen Faust aus der Wiese rupften. Der Mutti kamen die Tränen vor Glück.
Wieviel hat uns das gekostet? Damals haben wir noch nicht mit Gefühlen
gerechnet. Wir verspürten nur Glück, als sie uns dafür in den Arm nahm. Auch
wenn wir noch nicht verstehen konnten, warum sie sich nicht bei uns, sondern bei
Vati für dieses Geschenk bedankte.
Nein, natürlich haben Sie das auch nicht vergessen, wir haben nur soviel gelernt
zu rechnen, daß wir anfangen zu glauben, wir könnten es uns nicht leisten, etwas
zu verschenken.
Nur diese Rechnung geht nicht auf.
Es sind eben Gefühle und wenn nur einer einem anderen etwas Glück schenkt,
würden am Ende alle glücklich sein, oder habe ich vielleicht doch wieder
verlernt zu rechnen?
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